Home
Vorträge
Themen
Medien
Hebräisch
Israelische Musik
Humor
e-Grusskarten
Kinder
Israel - Mehr als man denkt
Über uns
  
Militäraktionen
Mein Zeugnis
Kontakt

Follow DoronSchneider on Twitter

Neue Produkte
in der
Jerusalem-Boutique

 Mein Zeugnis 

Meine drei Militärjahre in der IDF (Israel Defence Force) boten mir nicht viele Möglichkeiten, regelmäßig einen Gottesdienst zu besuchen, wie ich es gewöhnt war (jeden Samstagmorgen mit meinen Eltern). Doch wenn man nicht zum Gottesdienst geht, bekommt man auch nicht die nötige geistliche Nahrung, die man braucht.

Ich bin in einem an Jesus gläubigen Elternhaus aufgewachsen. Doch während und nach meiner Militärzeit führte ich ein absolut weltliches Leben. Weil ich nie eine persönliche Entscheidung für ein Leben mit Jesus getroffen hatte, verlor ich das Interesse am Glauben. Ich war aber trotzdem überzeugt, dass Jesus der einzige Weg zur Erlösung war. Mein Wunsch, die Welt auszuprobieren, war jedoch einfach größer.

Direkt nach meiner Armeezeit zog ich aus meinem Elternhaus in Jerusalem aus, mietete mir eine eigene

Wohnung und gründete eine eigene Firma - Export für Jerusalemsteine. Ich verschickte Tonnenweise Produkte aus Jerusalemstein in alle Welt: Wanduhren aus Jerusalemstein, Grabsteine und Säulen. Die Nächte verbrachte ich in Kneipen und Diskotheken mit Freunden. Was auch immer ich tat, irgendwie war ich nie in der Lage, es hundertprozentig zu genießen, weil ich mir des falschen Weges bewusst war. So verschwendete ich sechs wertvolle Jahre meines Lebens. Ich hatte immer vor, irgendwann, wenn ich alles ausprobiert hatte, mein Leben ganz dem Herrn zu widmen. Eines Tages wuchs in mir die Furcht, ich könnte das ?Gummiband zu weit ziehen" und zerreißen, wenn ich so weitermachen würde.

Das wollte ich auf keinen Fall. Da griff Gott ein. Ein Film kam in mein Gedächtnis, den ich in meiner

Kindheit bei einer christlichen Jugendfreizeit gesehen hatte. "Joni". Er handelte von einer Frau, die erst, nachdem sie durch einen Kopfsprung ins Wasser gelähmt wurde und im Rollstuhl leben musste, ihr Leben Jesus übergab. Damals fand ich diesen Film eigentlich langweilig. Aber plötzlich erinnerte ich mich an einige Szenen. Ich realisierte, dass Joni Erickson ihr Leben erst dann Jesus übergab, nachdem sie im Rollstuhl saß. Ich bekam Angst. Die Angst vor der Möglichkeit, dass dieses von mir zu lang gezogene "Gummiband" bald zerreißen könnte, wuchs immer mehr. Die Furcht davor bescherte mir schlaflose Nächte. Ich traute mich kaum noch, Auto zu fahren, obwohl mein teuer erkaufter Sportwagen mit Schiebedach, Holzlenkrad und breiten Reifen mein ganzer Stolz war. Ich spürte einfach, dass Gott mich zu sich ruft. Wenn ich nicht bald mit einem Ja reagieren würde, dann könnte mir etwas zustoßen - Gott bewahre - wie einst Joni im gleichnamigen Film.

Eines abends in meiner Mietwohnung war ich soweit. Ich überdachte mein sinnloses Leben, genoss zwar einen Moment nach dem anderen, aber es war nie genug. Mir war klar, dass Gott mich rief. Wenn ich jetzt mein Leben mit Gott nicht in Ordnung bringen würde, würde ich es nachher im Rollstuhl tun. Das wollte ich natürlich auf keinen Fall. Wenn, dann wollte ich ihm auch dienen. Nach all den Jahren ohne Gott hatte ich schon vergessen, wie man betet. Ich kniete mich hin und sprach ein ganz einfaches Gebet. So ?unprofessionell" würde ich mich heute im Gottesdienst nicht trauen zu beten: "Gott, ich weiß, dass es dich gibt und bitte dich mir zu helfen, mein Leben mit dir wieder auf den rechten Pfad zu bringen", dann gab es eine kurze Überlegungspause und weiter: "und wenn du dieses Gebet erhörst, dann erhöre bitte auch meinen zweiten Wunsch und schenk mir eine Frau."

Nichts geschah, kein Engel kam vom Himmel und teilte mir mit, was Gott über mich dachte. Doch nur zwei Tage später, als ich durch Jerusalems Zentrum spazierte, sah ich auf der Ben-Jehuda-Straße ein bildhübsches Mädchen auf mich zukommen. Je näher sie kam, umso besser konnte ich sie wieder erkennen. Sie gehörte zu einer messianischen Gemeinde, die ich in den letzten Jahren ab und zu besuchte, um mein Gewissen zu beruhigen.

Ihren Namen - Ziona - kannte ich noch, aber mehr auch nicht Wir begrüßten uns mit einem Schalom.

Ich war ganz durcheinander und wusste nicht, wie ich ein Gespräch beginnen sollte, damit wir uns nach der Begrüßung nicht erst im nächsten Jahr wiedersehen würden. Vielleicht hatte sie inzwischen, seit meinem letzten Gemeindebesuch, schon geheiratet. Ich fragte sie einfach: ?Bist du schon verheiratet?" Ich wurde ganz rot. "Nein", sagte sie, "der Prinz auf dem weißen Pferd ist noch nicht eingetroffen!" Ich fühlte mich damit angesprochen und sah mich auf einem weißen Pferd zu ihr reiten.

Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass sie in diesem Moment gar keine romantischen Gedanken für mich hatte, sondern rein evangelistische. Sie versuchte, mich wieder in die Gemeinde zu locken. Zionas Einladung nahm ich, Prinz Charming, natürlich gerne an. Samstag, 9.30 Uhr. Ich stieg in meinen Sportwagen, letzter Blick in den Spiegel und raste zur Gemeinde. Ich hatte nur Prinzessin Fiona - ups - ich meinte Ziona in meinen Gedanken. Mit schwarzer Lederjacke, die noch nach Zigarettenrauch stank, setzte ich mich auf den noch freien Platz neben ihr. So naiv wie ich war, dachte ich, sie hätte ihn für mich freigehalten. Aber dort saß schon jemand, der nur kurz auf der Toilette war. Von der Predigt habe ich nicht viel mitbekommen.

Nach dem Gottesdienst fragte ich sie, ob  sie mit mir bei Gelegenheit eine Tasse Kaffee trinken würde. Sie hat meine Absicht nicht durchschaut und holte mir sofort eine Tasse Kaffee aus der Gemeindeküche. Ihre Gedanken waren gegenüber meinen geistlich und rein. Ein paar Tage später lud ich sie in ein Restaurant ein, womit ich versuchte sie zu beeindrucken. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass ich jedes Mal ins Fettnäpfchen bei ihr trat. Angefangen damit, dass ich dachte, sie meinte mich mit dem Prinzen auf dem weißen Pferd, über die Vermutung, dass sie mir den Platz freigehalten habe bis zu dem Gedanken, dass sie lieber in ein einfaches Café mit mir gegangen wäre, anstatt in dieses luxuriöse Restaurant.

Am folgenden Samstag kam ich wieder in die Gemeinde und den Samstag danach auch, um sie zu wiederzusehen. Nach einer gewissen Zeit merkte ich in all dem Gottes Hand. Er hat seine unterschiedlichen Wege mit jedem von uns. Er wusste, dass es einer hübschen jungen Dame bedarf, mich wieder auf die Gottesdienstbank zu bringen. So hat Gott mein einfaches unprofessionelles Gebet innerhalb von zwei Tagen erhört. Er schickte mir meine zukünftige Frau über den Weg. Durch sie half er mir, wieder regelmäßig in den Gottesdienst zu gehen. Damit erhörte er meine beiden Gebetswünsche.

Sechs Monate später übergab ich mein Leben dem Herrn Jesus und ließ mich im See Genezareth taufen.

 

Doron Schneider


Site Mailing List  Sign Guest Book  View Guest Book 
Doron Schneider

AufderSeiteIsraels
POB 1192
91010 Jerusalem
Email: doron.schneider@gmail.com

Site Powered By
    Website Builder
eBizWebpages.com website design
AUF WELCHER SEITE SIND SIE?
Sign Guest Book
Prev  1  2  

Name: Manasse Röll
Date: 10/16/07
Message: sehr gut, einfach etwas anders als die anderen. es ist originell Doron und nicht krampfhaft das enthalten, was ein jeweiliger Chef drin haben will. Du hast unsere 100%ige Unterstützung! Grüße aus dem Schwarzwald Deine Rölls aus Neuweiler


Name: Doron Schneider
Date: 10/13/07
Message: Kol HaKavod!

Prev  1  2