Restaurants und Olypische Schwimmbäder:
Was die Medien nicht über Gaza berichten
In den letzten Tagen, berichteten die internationalen Medien, insbesondere in Europa und den Mittleren Osten, Artikel über "Schiffe mit Friedensaktivisten die nach Gaza segeln mit humanitärer Hilfe und Baumaterialien." Was sie nicht erwähnten sind die luxuriösen Restaurants und Schwimmbäder die es in Gaza jede Menge gibt, oder die überfüllten Geschäfte und Märkte. Viele Palästinenser in Gaza und in der West-Bank halten einen mittleren Lebensstil (manche sogar oberen Lebensstil), den die westlichen Journalisten sich weigern zu veröffentlichen, weil es nicht in den Bericht hinein passt, den sie von Gaza berichten sollen.
Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma'an berichtet uns über Gazas neue grosse olympische Schwimmbad. (Die meisten israelische Städte haben kein olympisches Schwimmbad. Man fragt sich dabei, wie ein Gebiet wovon behauptet wird, dass sie verhungern, an Wassermangel leiden und von humanitäre Hilfe abhängig sind, es schaffen ein grosses olympisches Schwimmbad zu bauen und luxuriösen Lebensstil zu führen und andere wiederum gezwungen sind, in großer Armut wie Flüchtlinge als eine politische Spielkarte leben müssen.)
STEAK AU POIVRE UND CORDON BLEU
Wenn Sie auf ?Root Club in Gaza" bei dem populären Reiseführer Lonely Planet klicken, können Sie "Steak au poivre und Cordon Bleu" bestellen. Die Restaurant Webseite auf arabisch öffnet ein Fenster für das mittleklassische Essen und Lebensstil der Hamas Beamten in Gaza. Und hier ist es in englisch, für alle Journalisten, UNO, und NRO Mitarbeiter, die regelmäßig dieses und andere schöne Restaurants in Gaza besuchen (aber ihren Lesern nichts darüber erzählen).
Und hier ist ein Promotionvideo des Club Restaurant, nur für den Fall der Rechtssache, wenn jemand die Echtheit dieses Videos bezweifelt, habe ich soeben den Geschäftsführer des genannten Clubs in Gaza angerufen und hatte eine nette Unterhaltung mit ihm, welcher stolz bestätigte, dass sein Geschäft boomt und viele Palästinenser und internationale Gäste bei ihm täglich essen kommen.
Natürlich gibt es auch Armut im Gazastreifen. Es gibt auch Armut in Teilen von Israel. Wann ging ein ausländischer Journalist, der in Israels verwöhnenden Hotellobbies und Restaurants des King David Hotels oder American Colony Hotel in Jerusalem basiert ist, zum letzten Mal in den südlichen Armutsbereichen von Tel Aviv oder den armen israelischen Städten im Negev, wie Netivot oder Rahat besuchen?
Aber die Art und Weise, wie viele prominente westliche Nachrichtenagenturen bewusst und systematisch einen falschen Eindruck beim globalen Publikum erstellen, dass es nur hungernde Menschen in Gaza gibt, und dass allein Israel daran Schuld ist, kann nur zu einer Erhöhung des Hasses für den jüdischen Staat führen - was vermutlich auch das Ziel vieler Redakteure und Journalisten ist.